Fußball-Salzlandpokal: Aschersleben gewinnt das Finale gegen Plötzkau mit 5:3.
BERNBURG/KAG. Zweimal in den vergangenen drei Jahren hat der SV Plötzkau den Fußball-Teamshop89-Salzlandpokal in die Höhe gestemmt. Ein weiterer Erfolg kam diesmal nich hinzu. Der Tabellendritte der Landesklasse 3 musste sich dem Tabellendritten der Salzlandliga, dem SV Rotation Aschersleben, geschlagen geben. Vor 754 Zuschauern in der Bernburger Sparkassen-Arena setzte sich Aschersleben mit 5:3 (3:2) durch.
Dabei erwischte Plötzkau den besseren Start. Nach einem Handspiel im Strafraum entschied Schiedsrichter Nick Seydlitz bereits in der achten Minute auf Elfmeter. Tobias Reiners übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zur frühen 1:0-Führung (9.). Rotation ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und übernahm zunehmend die Kontrolle. Die Ascherslebener kamen vor allem über ihre schnellen Offensivspieler immer wieder gefährlich vor das Tor. John Leon Jahn glich nach einem langen Ball zum 1:1 aus (20.). Zwar brachte Steven Christmann den SV Plötzkau nach einer Flanke von Elias Beck erneut in Führung (27.), doch die Antwort der Rotations-Elf folgte noch vor der Pause. Zunächst nutzte Maximilian Sobbe eine unübersichtliche Situation im Strafraum zum 2:2 (45.+1), ehe Jahn nach einem Ballgewinn im Mittelfeld einen Abpraller zur 3:2-Halbzeitführung verwertete (45.+5).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rotation die aktivere Mannschaft. Erneut war Sobbe zur Stelle, als Plötzkau den Ball im eigenen Strafraum nicht klären konnte. Der Angreifer schnürte mit seinem Treffer zum 4:2 den Doppelpack (50.). Nur sechs Minuten später machte Sobbe seinen perfekten Abend komplett. Nach Vorarbeit von Philipp Landgrabe schob er zum 5:2 ein und erzielte damit seinen dritten Treffer des Endspiels (56.). Plötzkau stemmte sich zwar noch einmal gegen die Niederlage und verkürzte durch Hendrik Kluge nach Vorarbeit von Pascal Fechtner auf 3:5 (66.), doch eine echte Aufholjagd blieb aus – das lag eventuell auch daran, dass Plötzkau ab Minute 85 aufgrund der Gelb-Roten-Karte gegen Sebastian Horner in Unterzahl agieren musste.
Am Ende kannte der Jubel bei Rotation Aschersleben keine Grenzen. Die Mannschaft präsentierte sich über weite Strecken bissiger, zielstrebiger und effizienter als ihr Gegner.

Die Fußballer aus Aschersleben feierten ausgelassen.
Foto: Pixel0815sportfotos
Originalbericht: Volksstimme vom 29.06.26