Für die 1. E-Jugend des SV 09 Staßfurt heißt es bereits seit den letzten beiden Wochenenden, wieder vollen Fokus auf die Rückrunde zu legen. Und wir starteten mit zwei Auftaktsiegen. Zunächst am 22.02. konnte der VfL Ilberstedt klar mit 12:0 besiegt werden. Wir ließen wenig zu, und erspielten uns gute Torchancen. Sicherlich hätten wir in diesem Duell noch ein wenig mehr für unser Torverhältnis machen können. Nichtsdestotrotz war dies ein guter Start in die Rückrunde.
Ganze sieben Tage später sollte nun gegen einen sicherlich spielerisch stärkeren Gegner, der JSG Könnern/Bebitz/Alsleben, ein ähnlich guter Auftritt folgen. Bei schönem Frühlingswetter entwickelte sich in Könnern ein sehr eindeutiges Duell. Zu dominant trat die Staßfurter Mannschaft auf, und gewann mit 7:0.
Allerdings tat man sich anfangs trotz viel Ballbesitz ziemlich schwer. Es brauchte schon 15 Minuten zähen Kampf, dann war aber der Bann gebrochen und Ben Ehrbarth markierte die 1:0-Führung. Fortan spielten die Gäste sehr dominant, und ließen Ball und Gegner gut laufen. Bruno Beier (17.) und Muhammed Demir (20.) erzielten die weiteren beiden Tore zur 3:0-Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt ging es nur noch in eine Richtung. Doch war die Chancenverwertung ein echtes Manko. In der 30. Minute gelang Sophia Bollmann der vierte Streich für die 09er. Die weiteren Tore zum hoch verdienten Auswärtserfolg fielen durch Muhammed Demir (33., 40.) und Ivan Taran (50.).
Mit dem Treffen war ich über weite Strecken sehr zufrieden, weil wir immer wieder gute Spielideen hatten, und dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließen. Unser Torhüter Nikita Kuliukin hatte vielleicht drei Ballkontakte. Einmal musste er zur Stelle sein, und da war er tadellos, und hat seine Sache ordentlich gemacht. Unsere Achillesferse bleibt allerdings weiterhin die schlechte Chancenverwertung. Hier musst du zwingend acht, neun oder zehn Tore mehr machen. Daran müssen wir arbeiten. Dennoch war es eine tolle Leistung, und so muss es jetzt nahtlos weitergehen.





Fotos vom Spiel in Könnern von Sven Brückner.