Das gilt morgen mehr denn je für Verbandsligist SV 09 Staßfurt. Sollte er zu seinem Rückrundenauftakt, die ersten beiden Spiele fielen bekanntlich witterungsbedingt aus, keine drei Punkte einfahren, geht der Blick wohl schon frühzeitig in Richtung Landesliga. Zu Gast im „Stadion der Einheit“ ist der VfB 1906 Sangerhausen, der in der Vorwoche seine erste Rückrundenpartie bestreiten konnte. Hier unterlag er daheim dem 1. FC Lok Stendal mit 3:1.
Die Formkurve der Rosenstädter zeigt in den letzten Wochen eher nach unten. Waren sie nach dem sechsten Spieltag immerhin Zweiter, liegen sie momentan auf dem zehnten Rang. Anstoß ist eine Stunde später als auf fast allen anderen Plätzen, also erst um 15.00 Uhr.
In der Auswärtstabelle nehmen die Gäste den elften Tabellenplatz ein. Von acht Spielen konnten zwei gewonnen werden, zwei endeten mit einem Unentschieden, vier gingen verloren. Mit Bruno Weick haben sie einen ganz gefährlichen Angreifer in ihren Reihen. Mit 11 Treffern teilt er sich in der Torschützenliste der Verbandsliga mit zwei weiteren Spielern Platz zwei.
Zuletzt gastierte der VfB am 19. Februar des Jahres 2011 in Staßfurt. Hier war er im Punktspiel der Verbandsliga mit 3:1 erfolgreich. Davor stand man sich nach der Wende schon 12 Mal (7 Pu, 5 F) gegenüber. Davon gewann unsere Mannschaft fünf Spiele, sieben gingen verloren.
Wir blicken auf das Hinspiel
Erstmals ein Unentschieden gab es in diesem Spieljahr, denn im Hinspiel hieß es am 3. Spieltag, am 30. August des Jahres 2024, nach spannenden 90 Minuten 3:3. Dabei war der SV 09, der als Elfter angereist war, beim Sechsten in der ersten Halbzeit ganz klar besser. Man ließ lange keine Chance der Hausherren zu, und war stattdessen selbst offensiv gefährlich. Jedoch dauerte es lange, bis sich ein Erfolg einstellte.
Das 1:0 durch Laurenz Hoffmann fiel nach 33 Minuten, das 2:0 durch Amon van Linthout nach 40 Minuten. Es ging aber nicht mit einem Polster von zwei Toren in die Pause, denn nach 42 Minuten hoben die Gastgeber den Ball nach einem Befreiungsschlag über unseren Schlussmann, und machten mit ihrer ersten Möglichkeit das 2:1.
In der zweiten Hälfte hieß es nach 48 Minuten sogar 2:2, doch die Staßfurter fanden schnell eine Antwort. Nur 120 Sekunden später trafen sie durch Dante Nick Sturm zum 3:2. Nach 67 Minuten ließ man sich bei einer Freistoßvariante der Sangerhäuser überraschen, und der anschließende Schuss, leicht abgefälscht, landete unhaltbar im Netz. Jetzt drückte der VfB auf das vierte Tor, allerdings fiel es nicht mehr, und das Zittern der Schmoldt-Schützlinge hatte ein Ende.
Die letzten beiden Tore für den VfB, vor übrigens 181 Zuschauern, erzielte der bereits erwähnte Bruno Weick. Den ersten Treffer markierte Gabriel Edgar Schneider.
