Die 2. D-Jugend des SV 09 Staßfurt hat die Sonntagspleite ganz schnell vergessen gemacht. Nur zwei Tage nach dem 4:6 (4:2) gegen die JSG Baalberge/Poley bezwang sie im nächsten Spiel der Meisterrunde den SV Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun mit 2:1. Dieses wurde auf Wunsch der Gäste vom kommenden Wochenende auf den Dienstag vorgezogen.
Hier das Fazit von Matthias Lieder aus dem Trainerstab:
„Diesmal habe ich den Kader ein bisschen abgespeckt, und bin nur mit vier Auswechslern in das Spiel gegangen. In dieses sind wir sehr gut gestartet. Die Kinder waren von der ersten Minute an komplett da, waren Feuer und Flamme. Sie haben sich richtig reingeworfen, gekämpft und geackert ohne Ende.
Es lief nicht alles so rund, wie man sich das gewünscht hat. Das große Problem war so ein bisschen die Passgenauigkeit. Wir haben viele Pässe nicht an den Mann gebracht. Wir haben uns gut durchgedribbelt, aber der letzte Pass wollte nicht so richtig sitzen. Dann haben wir das 1:0 durch Artem Chychyian eine Minute vor der Pause mehr oder weniger erzwungen.
In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen kleinen Rückschlag erlitten. Der Topstürmer der Wolmirsleber läuft durch, ist einfach nicht aufzuhalten, und macht in der 39. Minute das 1:1. Lennard Rademacher hatte in der Vorrunde nicht ohne Grund 29 Tore geschossen.
Es war dann ein Spiel auf Messers Schneide. Wir waren voll dran, hätten zwei drei Tore machen können, machen sie jedoch nicht. Zum Glück gelingt dann Maximilian Wolf in der 46. Minute das 2:1. Danach retten wir das Spiel mehr oder weniger über die Zeit. Wolmirsleben hatte noch gute Chancen, und am Ende ist dann eine Riesenlast abgefallen.
Die Kinder haben sich mega gefreut, ich hatte Gänsehaut. Das war für die Zuschauer ein sehr packendes Spiel. Es war irgendwie auch ein verdienter Sieg. Diesmal haben auch alle Einwechselspieler ihre Leistung gezeigt. Es gab heute keinen Leistungsabfall. Das war echt cool, und ich freue mich, dass sie sich heute für dieses Leistung belohnt haben. Ich war heute vollauf zufrieden und hoffe, dass wir die Euphorie irgendwie mitnehmen können, obwohl wir jetzt eine gewisse Zeit Spielpause haben“.
SV 09: Henri Block, Maximilian Heinrich, Julian Fiedler, Marlon Lieder, Maximilian Wolf, Minh Duc Ken Nguyen, Artem Chychian, Ole Rock
Eingewechselt: Theresa Rückriem, Nikita Sebastian Meier, Leon Sudrow, Darren Kutscher



Originaltext: Matthias Lieder
Fotos: Verein