VON HELMUT LAMPE
SALZLANDKREIS/TZS. Die starke Startphase der TSG Calbe schockte den SV 09 Staßfurt regelrecht und so geriet der Landesligist durch den Schliemann-Treffer früh (4.) in Rückstand. In Folge bestimmte Calbe das Match, da bei den Gästen nichts passte. Zweikämpfe gingen an die TSG-Elf und kaum ein 09-Anspiel im Vorwärtsgang fand den Mitspieler. Vieles wirkte beim Gast ängstlich, dies nutzte Calbe schnell zur Erhöhung (13.) und auch in weiterer Folge blieb der Gastgeber das aktivere Team.
Nach gut 30 Minuten zog die 09-Bank aber die Notbremse. Gleich alle fünf Wechselmöglichkeiten wurden genutzt (38.) und schon vier Minuten später hatte dies mit dem Dittwe-Anschlusstor Erfolg.
Noch vor der Pause brachte der Krietsch-Doppelschlag die Matchdrehung. So kamen die Gäste, die nun deutlich mehr investierten, nach dem Wechsel zu mehr Spiel- und Feldanteilen gegen die sehr kampfstarke TSG-Elf. Dies brachte dann auch 09-Treffer Nummer vier (55.). Jedoch mussten die Gäste in der Abwehr weiter auf der Hut sein, weil die Einheimischen mit gut angelegtem Umkehrspiel mehrfach torgefährliche Nadelstiche setzten. Am Ende drückten die Gäste der Partie mit ihrer zweckmäßig angelegten Spielweise immer mehr den Stempel auf – und nutzten dies dann mit Treffer Nummer fünf zum Endstand.

Nach dem Sieg gegen Nienburg gewannen Dustin Abresche (l.) und Co. auch im Achtelfinale gegen Calbe.
Foto: S. Brückner
Originalauszug aus dem Artikel „Notbremse rechtzeitig gezogen“: Volksstimme vom 20.07.26